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Digitale Erlebnisse für Museen und Städte

Immer öfter verlassen Museen ihre kontextfreien weißen Wände und begeben sich dahin, wo das Leben stattfindet – mitten in die Stadt. Anhand dreier Projekte zeigen wir, wie digitale Technologien diesen Schritt begleiten und bereichern.
1. Freiluftgalerie für zeitgenössische Kunst mitten in Wien
Wenn die Stadt selbst zum Ausstellungsraum wird, braucht es kein Museum mehr. Mit Vdonaukanal wurde der öffentliche Raum Wiens im Frühjahr 2024 zum digitalen Museum: Über eine App lassen sich entlang des Donaukanals virtuelle Kunstwerke zeitgenössischer Künstler entdecken – eingebettet in die reale Kulisse der Großstadt. Die App verbindet GPS-basierte Kartennavigation mit Augmented Reality Kunstwerken, die entlang des Wiener Donaukanals besucht werden können und macht die urbane Umgebung zum erweiterten Ausstellubgsraum. Hier gehts zum Download der App.
2. Interaktives Stadtabenteuer für Jung und Alt
Wie erzählt man die Historie einer Stadt abseits eines herkömmlichen Stadtmuseums? Am besten modern und kind- und familienfreundlich? Ganz einfach: Man schickt eine Zeitreisende los.
Mit der App „Maxi und die Zeitmaschine“ entdecken junge Nutzer*innen (und ihre Eltern) die Stadtgeschichte von Wiener Neustadt auf unterhaltsame Weise. Maxi führt durch verschiedene Stationen der Stadt, erzählt Anekdoten, stellt Fragen und lädt zum Mitmachen ein. Ob alte Stadtmauern, historische Persönlichkeiten oder spannende Geschichten aus der Vergangenheit – hier wird Wissensvermittlung zur spielerischen Stadterfahrung. Die App, die wir gemeinsam mit dem Museum St. Peter an der Sperr und dem Verlag ASAGAN entwickelt haben zeigt, wie Storytelling, Gamification und Technologie zu einem breit zugänglichen Bildungsangebot verschmelzen können – ganz ohne Museumsticket. Hier gehts zum Download der App.
3. Dynamisch erzeugte Audiotouren im urbanen Raum
Aktuell entwickeln wir gemeinsam mit der Agentur extraplan in Wien eine App, die dynamische auditive Stadtrundgänge erzeugt. Statt vorgefertigter starrer Inhalte auf festgelegten Routen entstehen für die Nutzer*innen individuell erzeugte Geschichten, die sich an Tempo und Bewegung orientieren. Dabei setzt die KI nicht auf Zufall, sondern auf Qualität: Alle Inhalte sind geprüft und garantieren fundierte Geschichten statt generierter Beliebigkeit und Halluzination. Ob Stadt, Museum oder Naturpark – die von mëander generierten Spaziergänge verwandeln jeden Ort in ein lebendiges, auditives Erlebnis. Mehr dazu auf der Projektseite.
Digitale Erlebnisse für Städte und Museen sind relevant
Ob experimentelle Kulturerlebnisse mit AR oder das Erreichen einer größeren Zielgruppe – zwischen historischen Fassaden, moderner Architektur und belebten Plätzen wartet ein Potenzial, das sich dank digitaler Technologien erschließen lässt. Digitale Angebote bringen museale Inhalte hinaus ins Stadtbild und machen Kunst und Kultur niederschwellig erfahrbar, was Museen und Städten neue Wege der Vermittlung eröffnet. Für Stadtmuseen bieten sich dabei besondere Chancen: Sie können ihre unmittelbare Umgebung als Ausstellungsfläche neu mitdenken. Damit bleiben sie nicht nur relevant, sondern gestalten aktiv die kulturelle Zukunft im öffentlichen Raum. Gerne beraten wir Sie unverbindlich zu den Möglichkeiten der digitalen Kulturvermittlung. Schreiben Sie uns an: office@fluxguide.com
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